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  • Deutschland ist gerechter, als wir meinen. Eine Bestandsaufnahme. München 2018: C.H.Beck. Erscheint am 18.10.2018
  • Armut in Deutschland. Wer ist arm? Was läuft schief? Wie können wir handeln? München 2016: C.H. Beck, 271 S. Link zum Verlag
  • Soziale Dienstleistungen: Ökonomie, Recht und Politik. Stuttgart/Tübingen 2013: UTB/Mohr Siebeck, 280 S. (zusammen mit Nils Goldschmidt und Sven Höfer)
  • Corruption and Development Aid: Confronting the Challenges. Boulder 2008: Lynne Rienner, 169 S.
  • Korruption begrenzen. Praxisfeld Entwicklungspolitik. 2. überarbeitete Auflage. Freiburg 2008: Lambertus, 207 S. Link zum Verlag
  • Korruption begrenzen. Praxisfeld Entwicklungspolitik. Freiburg 2000: Lambertus, 180 S.
  • Suchverhalten, Statuserwartungen und offene Arbeitslosigkeit in Entwicklungsökonomien mit rasch expandierendem Bildungssystem. Eine Untersuchung am Beispiel Indonesiens. Volkswirtschaftliche Schriften Heft 445. Berlin: Duncker & Humblot, 256 S.
  • Mangel und Verschwendung. Energieprobleme im Nord-Süd-Konflikt, Freiburg 1986, 186 S.
  • Energiestrategien und Verteilung des Weltenergieverbrauchs. Die Auswirkungen energiepolitischer Entscheidungen in den Industrieländern auf die Rahmenbedingungen der Energieversorgung der Dritten Welt. Volkswirtschaftliche Schriften, Heft 347, Berlin 1984: Duncker & Humblot, 191 S.

Armut ist ein drängendes Problem in Deutschland, doch rituelle Empörung führt nicht zu politischem Handeln. Georg Cremer räumt mit einigen verbreiteten Irrtümern und Fehlinterpretationen auf und zeigt, wo die Probleme wirklich liegen. Er legt dar, wo der Sozialstaat sich selbst im Weg steht, und plädiert für einen breiten Ansatz der Armutspolitik. Dabei geht es um eine Politik, die Menschen hilft, ihre Potentiale zu entfalten, und die Teilhabe ermöglicht.

Die Armutsdebatte in Deutschland nützt den Armen nicht. Sie bietet keine Orientierung darüber, wie Armut wirksam zu bekämpfen ist. Die Superlative der Skandalisierung rütteln nicht auf, sondern stumpfen ab. Und sie befördern die Angst in der Mitte der Gesellschaft, die sich ohnehin bereits im Abstieg wähnt. Das schadet den Armen, denn gegen den Widerstand der Mitte ist Menschen am Rande der Gesellschaft nicht wirksam zu helfen, Das Buch wirft einen nüchternen Blick auf die Problemzonen und Herausforderungen der Armutspolitik und macht konkrete Vorschläge, wie Armut zu bekämpfen ist. (Klappentext)